FORSCHUNG

Unser Forschungsteam nutzt modernste Technologien und umfangreiche Datenanalysen, um die zugrunde liegenden Mechanismen der Parkinson-Krankheit zu entschlüsseln. So möchten wir u.a. verstehen, wie Umwelteinflüsse und Lebensstilfaktoren zur Entstehung der Parkinson-Krankheit beitragen. Indem wir frühe Symptome und Risikofaktoren identifizieren, schaffen wir die Grundlage für die Entwicklung gezielter Diagnose- und Therapieverfahren. Ein besonderes Ziel ist zudem die Individualisierung von präventiven Maßnahmen, basierend auf individuellen Risikofaktoren oder auch Subtypen der Erkrankung.

Hierzu gibt es verschieden Ansätze:

Ethik der Früherkennung

Die Möglichkeiten der Früherkennung bringen neue ethische Fragen mit sich: Wie geht man mit der Aufklärung über das individuelle Erkrankungsrisiko um, wenn es noch keine Möglichkeit zur medikamentösen Therapie gibt? Wie kann das Recht auf Nichtwissen berücksichtigt werden? In welchem Ausmaß möchten Patient:innen bereits in der frühen Erkrankung über ihren individuellen Krankheitsverlauf informiert werden? Wir versuchen diesen Fragestellungen sowohl im Rahmen von Studien, als auch in der täglichen Praxis nachzugehen und haben erstmals Leitlinien erstellt, um einen ethisch-menschlichen Umgang mit der Früherkennung der Parkinson-Krankheit zu formulieren.

Wer kann an Studien teilnehmen?

Egal, ob Sie bereits an der Parkinson-Krankheit erkrankt sind, bei sich ein erhöhtes Risiko vermuten oder ganz gesund sind – wir freuen uns über alle, die sich bei uns melden und versuchen ein geeignetes Projekt für Sie zu finden.

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